
Patenschein
Wer Taufpate in einer anderen als der Heimatgemeinde wird, benötigt einen Patenschein als Nachweis der Mitgliedschaft in der Kirche.
Patenscheine stellt das Pfarramt des Wohnortes kostenlos aus.
Nur Mitglieder christlicher Kirchen können Taufpaten werden.

:: Taufe
Bedeutung
Taufe ist Aufnahme in die Gemeinde. Sie geschieht im Gehorsam gegen den Auftrag Jesu Christi:
"Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende" (Matthäus 28, 19-20).
und im Glauben an eine Verheißung:
"Wer da glaubt und getauft wird, der wird heil werden; wer aber nicht glaubt, der wird heillos werden" (Markus 16, 16).
Wer sein Kind taufen lässt, verspricht damit, es christlich zu erziehen.
Anmeldung
Taufen sind in der Regel in jedem Sonntags- oder Festtagsgottesdienst möglich außer in der Karwoche (Woche vor Ostern) und in der Zeit von Volkstrauertag bis Ewigkeitssonntag. Der gewünschte Termin (siehe Gottesdienstplan) sollte spätestens 6 bis 8 Wochen vorher mit dem Pfarramt vereinbart werden.
Taufgespräch
Vor der Taufe werden im Taufgespräch zwischen Eltern und Pfarramt die Formalitäten geregelt und die Einzelheiten der Taufe besprochen. Nötige Unterlagen hierfür sind das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde sowie die Patenscheine auswärtiger Paten (siehe Hinweis links). Es muss mindestens ein Pate benannt werden.
Taufspruch, Taufkerze
Nicht vorgeschrieben, aber vielfach üblich ist es, dass das Kind zur Taufe ein Bibelwort als Taufspruch erhält.
Ebenso ist es ein zunehmender Brauch, während der Taufe eine Taufkerze zu entzünden, die später Jahr für Jahr zur Feier des Tauf- oder Geburtstags wieder angezündet wird.
Taufe in einer anderen Gemeinde
Soll eine Taufe in einer anderen Gemeinde stattfinden, muss das Pfarramt der Heimatgemeinde vorab das Einverständnis (Fachbegriff: "Dimissoriale") dazu geben.